Freitag, 18 Januar 2019 11:14

Wo sind die Grünen noch grün?

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Wo sind die Grünen noch grün?
Allenfalls hinter den Ohren.

In Baden-Württemberg stellen sie den Ministerpräsidenten, unternehmen aber nichts gegen die PFC-Verseuchung von über 600 Hektar Ackerland. 600 Hektar! Das ist nun wirklich eine gewaltige Hausnummer. Aber wenn die Industrie ruft, steht Winfried Kretschmann stramm.

In Rheinland-Pfalz treten sie zur Wahl an und versprechen, den umstrittenen Hochmoselübergang bei Zeltingen-Rachtig zu verhindern. Kaum sind sie an der Macht, stellen sie fest, dass es, o Wunder, bereits Verträge gibt. Sie müssen es geahnt haben, hat ihnen die SPD doch ein weiteres Ministeramt versprochen, wenn sie die Entscheidung für den Bau nicht weiter blockieren.

Auch woanders sind die Grünen nicht mit Einsatz für die Umwelt aufgefallen. Stichwort Hambacher Forst. Doppelzüngig stimmen sie in der Koalition erst dafür, in der Opposition sind sie plötzlich gegen eine Rodung zugunsten des unsäglichen Braunkohleabbaus.

Es wird Zeit, dass sich das ökologische Bewusstsein in der Politik ändert. Eine intakte Natur geht vor Wirtschaftsinteressen. Wir haben schließlich diese Welt nur von unseren Kindern geliehen, sind aber gerade dabei, ihnen einen Müllhaufen voller Sondermüll zu hinterlassen, auf dem ihre Existenzgrundlage mehr und mehr dahinsiecht.

Diese Entwicklung wollen wir stoppen. Es ist zwölf. Die Glocken läuten schon. Sorgen wir dafür, dass es nicht die Todesglocken für unsere Kinder sind.

DAS HAUS DEUTSCHLAND

Der PFC-Skandal in Mittelbaden: Eine Dokumentation

Gelesen 238 mal Letzte Änderung am Freitag, 18 Januar 2019 11:19

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